Rumpfstabilisierung bei Nachwunchs-Kaderathleten

Determinanten zur Analyse der Belastbarkeit und des Adaptationspotentials bei Belastungen des Rumpfes im Nachwuchsleistungssport, Entwicklung und Validierung eines LWS Funktions- und Stabilitäts-Index [LFSI] und eines LWS Präventions-Index [LPI] im Quer- und Längsschnitt Ziel des Kooperationsprojekts mit der Universität Potsdam ist die Entwicklung, Validierung und Überprüfung messmethodischer Variablen für die diagnostische Beurteilung der Belastbarkeit der LWS und des lumbosakralen Übergang und der Adaptationsfähigkeit der Rumpf-(LWS-)übergreifenden Muskulatur unter sportspezifischen, differenzierten Belastungsbedingungen. Weiterhin sollen Kriterien für die Differentialindikation primär- und sekundärpräventiver Interventionen zur Optimierung der muskulären Leistungsfähigkeit des Rumpfes mit dem Ziel der Beschwerde- und Verletzungsreduktion (untere Extremität) bei Athleten und Athletinnen im Nachwuchsleistungssport entwickelt werden. Die Validierung primär- und sekundärpräventiver Programme fokussiert auf eine Optimierung der Adaptationsfähigkeit der rumpfübergreifenden Muskulatur an sportspezifische Belastungen zur Risikoreduktion von Beschwerden der LWS und der unteren Extremität im Nachwuchsleistungssport. Als Methoden kommen zum Einsatz: Körperliche Untersuchung u. Fragebögen, Einbeinstand- u. Sprunglandungstest mit EMG der Rumpfmuskulatur, Isokinetische Rumpfkraftmessung. Nachwuchskaderathleten in verschiedenen Sportarten (Gewichtheben, Boxen, Schwimmen u.a.). Im Rahmen einer Intervention wird die Wirkung eines koordinativen Trainings auf die Rumpfstabilisierung und Kraftentwicklung untersucht.