Heidelberger Sprungkoordinationstest in der Sporthalle

Die Sprunglandung mit nachfolgendem Richtungswechsel stellt eine Hochrisikosituation für Verletzungen wie der Sprunggelenksdistorsion oder der vorderen Kreuzbandruptur dar. Es ist daher in der Sportpraxis notwendig, diejenigen Sportler, die durch Verletzungen oder anlagebedingt gefährdet sind, rechtzeitig zu selektionieren, um ihnen ein gezieltes Präventionsprogramm mit Koordinationstraining anzubieten. Es finden sich in der Literatur nur wenige Feldtests zur quantitativen Bestimmung der dynamischen Gleichgewichtskontrolle. Ziel der Studie war es daher, zunächst die Übertragbarkeit des Heidelberger Sprungkoordinationstests in die Sporthalle zu prüfen.

Aufbau Sprungtest in Sporthalle

Hierzu wurde ein tragbarer Testaufbau (Abb. 1) und ein einfach durchführbarer Feldtest ohne Notwendigkeit einer Kraftmessplatte entwickelt. Anschließend wurde der Feldtest auf unterschiedliche Athletengruppen angewendet werden. Es wurden Hobbysportler (n=12, Alter: 28,7 (5,4) Jahre, BMI 22,2 (1,8) kg/m2 Mittelw.(Stand.abw.)) mit mindestens 3h/Woche Sportausübung untersucht. Anschließend wurden Triathleten und Ballsportler mit dem Feldtest gemessen.